Jahresrückblick 2010
Egal, auf welche Blogs & Newsseiten ich gehe: Jahresrückblicke über Jahresrückblicke. Sport, Politik, Film & Fernsehen und Highsociety. Zum Thema Hip Hop gab’s auch ein paar. Nur 2 haben mir bisher wirklich gut gefallen: der auf meinrap.de (meinrap.de ist aber sowieso der Ferrari unter den Hip Hop Foren. Grüße an der Stelle an euch : ) ) und der von 16bars.de mit Bass Sultan Hengz und Silla. Mit Promiaufgebot kann ich nicht dienen aber ich kann einfach mal meine wichtigsten Ereignisse & Alben des letzten Jahres zusammenfassen. Wenn ich etwas nicht erwähne, war es für mich persönlich einfach nicht wichtig und wurde nicht vergessen. Eigentlich hatte ich Stunden lang rumgesurft, mir zu jedem wichtigeren Album Notizen gemacht, alte News Archive durchforstet und mir auch vorgenommen, sämtliche Alben noch mal zu hören. Vor einer halben Stunde sind dann alle Blätter in den Müll gewandert. Wer sich nicht für Hip Hop interessiert, sollte nicht einfach wegklicken. Vielleicht ändert das ja was daran. Ihr solltet auf jeden Fall genug Zeit mitbringen. Es wird lang!
Hip Hop – National
Das erste wichtige Datum des Jahres war der 12.3. An dem Tag brachten Kool Savas, Farid Bang und Raf Camora & Nazar ihre Alben auf den Markt. Kool Savas Tape, mit dem Namen “John Bello Story 3″. Mit vielen Feature Parts von unter anderem Olli Banjo, MoTrip, Curse, Ercandize und Azad schaffte er sowohl einen recht beachtlichen Sprung in die Charts, als auch einige wirklich coole Tracks, die bei mir immer noch oft angespielt werden. Farid Bang brachte den 2. Teil seiner Asphalt Massaka Reihe in die Plattenläden. Der unterhaltsame Düsseldorfer, der aktuell schon wieder tief in der Promophase für sein 3. Studioalbum steckt, brachte ein “reines Diss-Tape” und spielte sein Image als asozialer Marokkaner mal wieder voll aus. Das dritte Release dieses Tages war “Artkore” von Raf Camora & Nazar. Die Platte war die erste Briese eines frischen Windes, auf den schon so viele gewartet hatten. Raf Camora Beats, Französische Gesangs Hooks und Streetrap Parts von Nazar machten dieses Album aus.
Am 9. April brachte dann Azad den 2. Teil seiner Mixtape Reihe “Azphalt Inferno”. Die Streetrap Legende bewies mal wieder, das ein altes Eisen, wenn es geworfen wird auch Hart treffen kann. Am 16.4. erschien das letzte Release über ersguterjunge von Chakuza. Das Album bestach vor allem mit vielen Deepen Tracks. Wie z.B. “Schwarzer Mann, Der Tag an dem du gehst, Welt auf meinen Schultern” und vielen mehr.
Am 25. Mai kam dann das Album “Täter Opfer Vergleich” von Jaw auf den Deutschen Markt. Mit coolen Reimketten und genialen Vergleichen konnte er leider nicht die Aufmerksamkeit erreichen, die dieses Album eigentlich verdient hätte. Am 28.5. kam dann auch das alljährliche Olli Banjo Tape. Ein rundum rundes Ding, das man auf jeden Fall gehört haben sollte.
Am 25. Juni brachte auch Eko Fresh mal wieder etwas auf den Markt. Wie fast immer bei seinen Alben war dieses um einiges mehr auf die breite Masse geschnitten und nicht auf den Hip Hop Liebhaber. Die Single “Arschloch” hatte er eigentlich als seine Neue Hitsingle auserkoren, im nach hinein ist leider doch nicht’s draus geworden, trotz eines sehr coolen Tracks.
Anfang Juli brachte dann Alpa Gun sein Album Almanci. Das war für mich eine der Überraschungen des Jahres, eigentlich war er mir vorher immer recht gleichgültig gewesen und der schlechte Eindruck eines 1.70 Zwerges, der in seinen Videos auf einer kleinen Holzbank steht hatte immer überwogen. Fakt ist: Almanci hat mich voll und ganz überzeugt und läuft auch jetzt, ein hables Jahr später immer öfter durch meine Kopfhörer.
Ende August brachte dann Marteria sein lange erwartetes Album “Zum Glück in die Zukunft”. Gechartet ist es wie eine Bombe: auf Platz 7! Mit Songs wie “Verstrahlt”, “Wie mach ich dir das klar”, “Marteria Girl”, “Alles verboten” und “Seit dem Tag an dem Michael Jackson starb” konnte das Album des Four Music Signings auf ganzer Linie überzeugen und hat bei vielen schon einen Klassikerstatus erreicht.
Dann war es etwas länger ruhig, bis dann am Ende September das letzte Album von “Raf Camora” auf den Markt kam. Damit ist dann auch die Reihe mit den Alben “Therapie vor dem Album”, “Nächster Stopp Zukunft” und “Therapie nach dem Album” beendet und für mich den Höhepunkt der Reihe geliefert. Am gleichen Tag kam auch Harris “Mann im Haus” raus. Mit einigen coolen Tracks und Harris eingänglicher Stimme hat es mich für mehrere Wochen in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen.
Eigentlich genau am selben Tag sollte auch Manuellsens M.Bilal 2010 erscheinen, doch durch einige Probleme mit dem Lable eines Französischen Feature Gasts kam es eine Woche später. Dieses Album ist, genau wie Almanci, eine der Überraschungen des Jahres für mich. Verdammt gute Gesangs Parts, geniale Texte und stimmige Instrumentals runden die Platte ab. Auf diesem Album ist auch mein Lieblingstrack des Jahres, den will ich aber an der Stelle noch nicht verraten. Zwei weitere Überraschungen für mich und viele andere Rap Fans waren noch David Asphalts “Eine Maschine” und Jokas “Jokamusic”. Beides wahnsinns Scheiben, die man auf jeden Fall gehört haben sollte.
Im November ging’s dann weiter. Laas Unltd outete sich als Backpacker und Summer Cem brachte sein Album “Feierabend” – das deutsche Detox. Beides Platten, die man sich auf jeden Fall angehört haben sollte, vorallem Laas Unltd ist ein paar Minuten wert. Dann der ganz große Knall: Fard. Er brachte sein Album “Alter Ego”. Langes warten hatten sich gelohnt, stimmige Instrumentals, ein lyrisches Meisterwerk, wie man es heute, zu zeiten, wo Rapper “geiler” auf “breiter” rappen leider nicht mehr oft hört. Im allgemeinen würden dem Album aber evtl 1 oder 2 Skits ganz gut tun, um die Atmosphäre ein bisschen aufzulockern und es dem Zuhörer ein bisschen leichter zu machen, sich beim hören zu konzentrieren. Am gleichen Tag brachten auch Montanamax und Shiml ihr Kollabo Album “Generation Null”. Ganz unter dem Motto Perspektivlosigkeit nach dem Abi stand und für all die ist, die nicht wissen wohin sie überhaupt wollen und was sie überhaupt sind. Ich höre das Album seit dem Release auf Wiederholung, ich kann mich zu 100% mit den Texte identifizieren, die Instrumentals sind für mich die besten, die ich in diesem Jahr gehört habe. The Gunna hat sich in die komplette Scheibe reingehängt und was anderes als gute Songs hätte gar nicht rauskommen können. Für The Game und für Lil Wayne hat er übrigends auch (fast) schon produziert. Respekt an der Stelle Johan, wenn du irgendwann am Juli für nen Workshop Zeit hättest: ich wäre dabei!
. Auf das Album warte ich übrigends immer noch. Mein Weihnachtspaket ist noch immer auf dem Weg über den Ozean, mit dabei das Album und das Generation Null T-Shirt. Ich freu mich schon auf die ersten Fotos am Strand mit dem T-Shirt
.
Anfang Dezember brachten dann Tua und Vasee ihr Kollaboalbum. Die Stadt “Evigila” die auf den Träumen und Sünden der Menschen aufgebaut wurde hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Das Album kann ich jedem ans Herzen legen, der Wert auf hochwertige und erwachsene Lyrics legt. (Papa, kauf dir das Album mal, ich bin mir zu 100% sicher, dass es dir gefallen wird!). Genau am gleichen Tag kam auch der 2. Teil der Suchen & Zerstören Reihe von Chakuza und Dj Stickle. Mit harten Lyrics, coolen Stickle Instrumentals und einem verdammt coolen Remix von “Monster” schafften sie zwar nicht den Einstieg in die Charts, doch den Einstieg in die Herzen der Beatlefield Fans. Eine Woche später kam dann das Sudden Album “Romantisches Album”. Mit einer weiten Spanne an Club Songs, Kopfhoch Tracks und Liebesliedern brachte er ein breitgefächertes Album, auf dem jeder etwas für sich finden sollte. Am selben Tag kam auch das 2. Mixtape der “Freezy Bumayee” Reihe. Darauf bewies er noch einmal, dass Rap nicht grimmig gucken muss und auch nicht vorgeben muss Kolumbianisches Kokain am Block zu ticken. Humor tut es auch einfach. Am 18. Dezmber kam dann die X-Mas Edition von Kollegahs Hoodtape Vol.1 und brachte wieder einmal den Hörspiel Rap auf eine neue Bahn. An Heiligabend kam dann noch das letzte Mixtape von Raf Camora mit über 400 unveröffentlichten Bars. Zwar waren es nur 40 Minuten, doch lieber 40 Minuten Raf Camora als 120 Minuten Fler.
Newcomer 2010
2010 war vor allem ein Jahr der Internet Promo. Videoveröffentlichungen auf 16bars.de und andern Hip Hop Plattformen, Facebook und Twitter brachten zumindest Teilweise das, was man sich davon Versprach: Fame
Vorallem profitierten davon in diesem Jahr Newcomer wie Nate57, Haftbefehl und Money boy. Nate57, der mit seinem Video zum Song “Blaulicht” Welle machte. Haftbefehl, der mit seinem 16bars Exclusive “Ich nehm dir alles weg” und dem “Meine Stadt” Video alles an Klick Zahlen übertraf, was man vorher gewohnt war. Die Solo Alben der beiden konnten mich auf ganzer Linie überzeugen. Der Hamburger Nate57 chartete sogar auf Platz 37, nur einen Platz hinter Deutsch Rap Urgestein Eko Fresh. Haftbefehl auf Platz 58 (wenn ich da falsch liege, bitte korriegieren!). Money boy schaffte es mit seinem Video zu “Dreh den Swag auf” bei YouTube über 2 Millionen Klicks zu kriegen. Das das Video mehr “mag ich nicht” als “mag ich” Klicks hat ist dabei total nebensächlich. Ich finde Sidos Kommentar zu Money boy klasse:
Money boy hält uns den Spiegel vor. Er zeigt uns das, was die Öffentlichkeit von uns sieht.
Ich feier Money boy einfach, weil ich bei seinen Tracks nicht aufhören kann zu lachen. Das mein ich in keinster Weise negativ. Er entertaint einfach super gut! Das Video ist auf jeden Fall den Klick wert.
Hip Hop International
Bei der Rubrik muss ich zugeben, dass ich da im letzten Jahr nicht 100% auf dem laufenden war. Ich war wohl viel zu fixiert auf die deutsche Hip Hop Szene. Was mir im Jahr 2010 an Alben hier hängen geblieben ist, will ich aber trotzdem mal auflisten:
Da wäre einmal das Eminem Album, das sowohl die Herzen der Hip Hop Fans traf, als auch wie eine Bombe in die Mainstream Ecke einschlug und auch noch jetzt beachtliche Verkaufszahlen hat (Auch ich hab’s zu Hause im Regal stehen!). Mit Singles wie Not afraid und Love the Way you lie konnte er zudem auch noch die Charts stürmen.
Dann war da noch das Album von Rick Ross. Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt erschienen, wie Eminem, redeten alle von einem “Wettkampf”. Ich persönlich sehe Roazey in einer ganz anderen Hip Hop Ecke, als Marshall. Sein Album steht in diesem Jahr auf der Internationalen Ebene bei mir auf jeden Fall in der Ecke der Überraschungen. Ein weiteres, wirklich gutes Album war Kno’s Death is Silent. Leider genießt er nicht den Fame, den er eigentlich verdient haben sollte, aber für 2011 muss man ihn auf jeden Fall im Blick haben! Der Produzent brachte mit seinem düsteren Album eine wirklich langzeit taugliche Platte.
Auch eher depressiv gehalten ist Kid CuDis “Man on the Moon II”. Eine wirklich grandiose Platte, die für mich den Vorgänger noch übertroffen hat.
Ein weiterer Blockbuster des letzten Jahres war da noch Lloyd Banks “Hunger for more 2″. Das Album habe ich bisher allerdings leider noch nicht wirklich ernsthaft gehört, das was ich gehört habe klingt verdammt gut und ich freue mich, mir das Album nachher in der Hängematte mal einmal näher anzusehen
Auf gar keinen Fall zu vergessen ist natürlich das neuste Werk von Kanye West, der es neben dem twittern auch noch zu einer wirklich verdammt guten Scheibe gebracht hat. In Deutschland wird er nur leider nicht so gehypt wie z.B. in den Staaten. Dort wird das Album noch über dem von Eminem gehandelt und um das ist ja in Deutschland eigentlich auch jeder 0815 Musikhörer nicht rumgekommen. Sehr gutes Album auf jeden Fall, wer das nicht gehört hat sollte das auf jeden Fall auch nachholen.
Ein weiteres Release des letzten Jahres, das nicht zu übersehen ist, ist “Pink Friday” von Nicki Minaj. Am gleichen Tag wie das von West ins rennen geschickt konnte es sich trotzdem beweisen und somit die weiblichen Spitter in ein etwas besseres Licht rücken, auch wenn sie natürlich kein lyrisches Meisterwerk geschaffen hat, die leider im Ami Rap viel zu selten werden.
Nicht zu überhören war natürlich auch B.o.B, der der Öffentlichkeit auf seinem Album “The adventures of Bobby Ray aka B.o.B” einen fast komplett anderen B.o.B zeigte, als ich ihn von seinen Mixtapes kannte. Viele Pop Einflüsse und sehr Mainstreamig gehalten konnte er mich trotzdem auf ganzer Linie überzeugen.
Auch natürlich nicht zu vergessen ist das Debutalbum des Allrounders Drake. Thank me later ist eines der Highlights im letzten Jahr für mich gewesen, wie manche vielleicht gemerkt haben
. Ein bisschen mehr Rap hätte ich mir aber trotzdem gewünscht.
Ein weiteres Debüt hatte Yelawolf mit seinem Album Trunk Music 0-60. Die Chartposition hab ich gerade nicht in Erinnerung, all zu hoch war es aber auf keine Fall. An der Qualität des Album verrückt das aber natürlich nichts. Songs wie “Pop the trunk, I just wanna party (feat. Gucci mane) und Billy Crystal sind für mich die Highlights des knapp 48 Minuten langen Longplayers. Er beweist, dass man weiß sein kann, wie ein Punk aussehen kann und trotzdem wie ein Tech N9ne flown kann.
Lil Wayne lieferte in diesem Jahr gleich mit 2 Alben nachschub: mit Rebirth und I am not a human beeing ausreichend Weezy nachschub. Die Zeit während der Releases hat er zudem noch in New York hinter Gittern verbracht. Rebirth war voll von experimentierungs freudigen Gitarren Beats geprägt, die teilweise sogar selbst von Lil Wayne eingespielt wurden. Für dieses Album sollte soweit ich weiß eigentlich auch Tha Gunna (der Produzent von “Generation Null”) ein Instrumental beisteuern, daraus ist dann aber im nach hinein doch nichts geworden. Als dann im Oktober I am not a human beeing auf den Markt kam, war das wie ein Schritt zurück, aus der falschen Richtung. Ein haufen an Features, “typische” Young Money Entertainment Beats und ein Weezy der wieder bei alter “Stärke” angekommen war. Im Dezember brachte er dann auch schon direkt die Single zu seinem kommenden Nachfolger der Tha Carter Reihe. Der Song trägt den Namen “6’7 Foot” und ist in diesem Fall sogar komplett von Lil Wayne geschrieben worden – mit Ghostwriting ist Schull.
Big Boi brachte im vergangenen Jahr außerdem sein Album “Sir Lucious Left Foot The Son Of Chico Dusty”. Das Mitglied von OutKast floppte mit seinem genialen Album genau wie einige andere wirklich hochwertige Alben verkaufszahlenmäßig. Ich spiele das Album auch heute noch gerne mal wieder an und diese LP ist auf jeden Fall einer derjenigen, die mir im Gedächnis geblieben sind.
P. Diddy brachte vor einigen Wochen seine Platte “Last Train to Paris”. Das ganze ist eine Kollabo mit Dirty Money und hört sich im Endprodukt wirklich klasse an. Eigentlich hatte ich in das Album nur reingehört, weil ich dachte “Der Puffy, der hat immer geile Instrumentals.” Auf dem Album wurde ich dann außerdem noch davon überzeugt, dass er vielleicht nicht besonders gut tanzen kann aber dafür auch noch wirklich gut spitten kann, ob von ihm selbst geschrieben oder von einem Ghostwriter, was zählt ist das Endprodukt und da verpasst mir bei diese Platte vor allem mit dem letzten Song “Coming Home” richtige Gänsehaut. Der Song ist jetzt in ca 3 Wochen fast 60 mal angespielt worden und ich habe immer noch nicht genug davon.
Hier der Song:
Meine Top 10 Songs 2010
- Kno – spread your wings
- Eminem – 25 to life
- Drake – Find Your Love
- Kanye West – Power
- Asher Roth – G.R.I.N.D (Get ready it‘s a new day)
- Manuellsen – Nachtschicht
- Animus – Die Stimme der Stummen
- Raf Camora & Nazar – Killerbizz
- Prinz Pi – Du bist
- Aloe Blacc – I need a dollar
Noch mal alle meine Highlights, die ich auch alle Original als CD besitze:
- Montanamax & Shiml – Generation Null (nur im Selfmade Shop und per iTunes erhältlich)
- Eko Fresh – Was kostet die Welt & Freezy Bumeyee 2.0
- Nate57 – Stress aufm Kiez
- Fard – Alter Ego
- Marteria – Zum Glück in die Zukunft
- Eminem – Recovery
- Drake – Thank Me Later
- Kanye West – My beautiful dark twisted fantasy
- Rick Ross – Teflon Don
- Kno – Death is Silent
An wichtigen Songs und Alben war’s das eigentlich auch schon aus meiner Sicht. Ein wichtiges Ereignis hätte ich allerdings noch: Der tot von Gang Starr Mitglied “Guru”. Am 19. April ist er an den folgen einer Krebserkrankung im Alter von 48 Jahren gestorben. Mit Songs wir “Moment of the Truth” und “Robin Hood Theory” hat er mich bis jetzt auf jeden Fall geprägt und seine Songs und Alben laufen auch jetzt noch mindestens einmal die Woche rauf und runter. Mit Guru haben wir 2010 einen der größten Hip Hop Musiker der Geschichte verloren.

